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Spielberichte Landesliga
Hohenloher Tagblatt, Erscheinungsdatum: Dezember 2004
Grunbach 2 – Crailsheim 1 3:5
Durch einen Sieg über Grunbach 2 konnte Crailsheim seine Chancen auf einen Wiederaufstieg in die Verbandliga waren. Überraschend verlor der bisherige Spitzenreiter und Favorit Schwäbisch Gmünd und muss damit seine Erwartungen zurückschrauben.

Ein Sieg gegen die nominell erheblich schwächeren Grunbacher war eigentlich zu erwarten. Und doch gestaltete sich der Spielverlauf anders als erwartet. Am Brett 1 konnte Hofmann zunächst den Ranglistenunterschied klar verwerten und gewann mit Weiss nach nur 14 Zügen. Der zur Hochform auflaufende Grzyb kontrollierte seinen Gegner nach Belieben und zwang ihn durch einen unwiderstehlichen Angriff schon in der Eröffnung zur Aufgabe (siehe Analyse). Nach dem 0:3 durch Müller schien der Tag für Crailsheim bereits gelaufen.

Doch jetzt bäumten sich die Remstäler nochmals auf und die Horaffen stiessen auf mehr Widerstand. Dzelilovic musste sich mit einem Remis begnügen und Bretschneider verlor seine Partie. Anton Wilhelm hatte nur noch drei Minuten für die restlichen 15 Züge auf der Uhr - und das bei schwieriger Königsstellung. Aber der Crailsheimer Top-Scorer bewies Nervenstärke und rettete seine überlegene Stellung über die Zeitkontrolle. Damit war der Tagessieg gesichert. Lechler machte in der Folge ein schnelles Remis. Bis zuletzt kämpfte Feige. Dieser musste jedoch trotz starker Abwehrleistung schliesslich ohne klar erkennbaren Fehler das Handtuch werfen.

In der nächsten Begegnung am 16.1. trifft Crailsheim auf den Tabellenersten Aalen. Zuschauer sind herzlich an den Spielort Gasthof Krone (Altenmünster) eingeladen. Das Spiel beginnt um 9:00 Uhr und endet gegen 14:00. (Martin Hofmann)

Hohenloher Tagblatt, Erscheinungsdatum: November 2004
Schlappe gegen Gmünd 2: Crailsheim - Gmünd 2 2,5;5,5
Die erste Schlappe in dieser Saison musste der Schachverein Crailsheim gegen die starke zweite Mannschaft von Schwäbisch Gmünd wegstecken. Damit fällt Crailsheim vom ersten auf den dritten Platz zurück und muss nun wieder Boden gutmachen, um an der Spitze mitmischen zu können.
Von Anfang an war klar, dass die Begegnung gegen Gmünd kein Spaziergang werden würde, mit diesem sehr klaren Ergebnis hatte jedoch im Vorfeld vermutlich keiner gerechnet. Dabei sah es anfänglich gar nicht so schlecht aus, konnte sich doch Lechler mit einer Mehrqualität gleich eine Gewinnstellung erspielen und auch Steinbach hatte starke Initiative.
Es zeigte sich jedoch, dass dies nur ein Vorgeplänkel war. Denn nun zeigten die Gäste, weshalb sie Nachrücker für die zweite Bundesliga sind. Der Gegner von Lechler verteidigte sich zäh und der Crailsheimer spielte bei weitem nicht energisch genug, um seinen Vorteil durchzusetzen. Damit war Remis das logische Ergebnis. Schlimmer noch kam es für Steinbach: Seine Initiative verpuffte, er verlor den Faden und musste sich geschlagen geben.
Auch an einigen weiteren Brettern konnten Stellungen mit Initiative oder Vorteil nicht verwertet werden. Dies endete mit Remis (Hofmann und Müller) oder gar im Verlust (Schubert und Dzelilovic). Einziger Lichtblick an diesem düsteren Sonntag war der Nachwuchsspieler Anton Wilhelm, welcher nach wechselvollem Spiel schliesslich, wenn auch etwas glücklich, gewinnen konnte.
Die Leidenschronik der Horaffen, muss letzlich noch mit einem Verlust von Kühnling vervollständigt werden. (Martin Hofmann)

Hohenloher Tagblatt, Erscheinungsdatum: Di, 5. Oktober 2004
Leichtes Spiel in Heubach: Heubach 1 - Crailsheim 1 2 : 6
Völlig unerwartet konnte sich der Schachverein Crailsheim an die Spitze der Landesliga setzen. Ermöglicht wurde dies durch eine überzeugende Leistung beim nominellen Absteiger Heubach. Gleichzeitig mussten sowohl Schwäbisch Gmünd als auch Leinzell jeweils einen Punkt abgeben. Beide Mannschaften zählen zu den Aufstiegskandidaten.
Die Partien begannen gleich mit einem Geschenk der Gastgeber, denn Müllers Gegner erschien nicht zur Partie. Schnell zeigte sich, dass die Horaffen leichtes Spiel haben würden. Am Spitzenbrett stolperte der Heubacher über seine eigenen Füsse, als er eigentlich einen Bauern gewinnen wollte aber stattdessen Materal einbüsste. Den Vorteil von zwei Leichfiguren für Turm und Bauer realisierte Hofmann ohne Probleme. Die Erfolgsserie wurde nur kurz unterbrochen, weil Dzelilovic vom seinem Gegener eine Lektion in Sachen Eröffnungstheorie erhielt. Doch dann ging es Schlag auf Schlag: Erst überzeugte Jugendspieler Wilhelm durch eine Mittelspielkombination . Dann zeigte Feige, wie man dem Gegner eine Schlinge aus gut stehenden Figuren um den Hals legt und diese dann langsam zuzieht. Schach kann gelegentlich sehr grausam sein. „Wer Schach spielt, muss bereit sein zu töten“, sagte schon Nigel Short, als er gegen Schachweltmeister Garry Kasparov um den WM Titel spielte. Nicht ganz so viel Killerinstinkt hatten Lechler und Gryzb, die beide remisierten. Ersterer wegen Zeitnot, letzterer weil er den Gewinn übersah. Da passte es gut, dass Peter Steinbach durch geduldiges aber gutes Spiel die Begegnung mit einem weitern Punkt abrundete und die Crailsheimer glücklich nach Hause fahren liess.
Der Sieg sollte nicht überbewertet werden, ist doch erst die zweite von neun Runden gespielt. Man kann aber mit Hoffnung auf das nächste Heimspiel am 31.Oktober gegen die zweite Mannschaft des Bundeligavereins Schwäbisch Gmünd blicken. (MH)

Hohenloher Tagblatt, Erscheinungsdatum: Mittwoch 22. September 2004
Crailsheim 1 - Sontheim 1: 4,5 : 3,5
Am Volksfestsonntag konnte der Schachverein Crailsheim zum Saisonauftakt in der Landesliga einen Sieg einfahren. Das Heimspiel könnte nach dem vorangegangen Abstieg aus der Verbandsliga richtungsweisend sein. Obwohl einige gute Spieler den Verein verlassen haben, sollte es gelingen vorne mitzumischen, wenn auch an einen Wiederaufstieg vermutlich nicht zu denken ist.
Die Crailsheimer präsentierten sich anders als noch in der Verbandsliga kompakt, hochmotiviert und kampfstark. Alle Stammspieler waren an Bord, während der Gast leicht ersatzgeschwächt antrat. Crailsheim hatte daher an den hinteren Brettern ein leichtes nominelles Übergewicht und konnte dort auch die meisten Punkte einfahren.
So konnte Bernhard Grzyb bereits in der Eröffnung durch eine kleine Kombination die Bauernstellung seines Gegeners zerrütten. In der Folge belagerte er geschickt die Schwächen des Gegners und konnte materielles Übergewicht, bei immer noch besserer Stellung erlangen. Dem konsequenten Druck konnte der Sontheimer schließlich nichts mehr entgegensetzen. Auch Walter Lechler hatte bereits sehr früh Eröffnungsvorteil. Er gewann schon nach wenigen Zügen einen Turm. Trotz vollkommen verlorener Stellung schleppte sich der Gegner noch fast bis zur Zeitkontrolle. Lechler konnte aber die Gegenchancen unterbinden und gewann die Partie am Ende klar.
Am Spitzenbrett kam Martin Hofmann mit Nachteilen aus der Eröffnung. In leicht gedrückter Stellung bot er seinem nominell schwächeren Gegner Remis an. Nach 14 Zügen war damit die Partie bereits zu Ende.
Ebenfalls mit Eröffnungsnachteil musste Wolfgang Müller beginnen. An seinem Brett wurde jedoch weitergespielt und nach einigen Vereinfachungen im Mittelspiel ging er mit Minusbauer ins Turmendspiel. Leider hatte die Partie jedoch die Remisbreite überschritten und er musste sich geschlagen geben.
Der einzige Legionär Biran Dzelilovic hatte scheinbar mehr Fortüne. In der Eröffnung erkämpfte er einen Mehrbauern. Dann verirrte er sich jedoch im Mittelspiellabyrinth. Der Sontheimer gewann den Bauern zurück und stand auf Gewinn.
Wenig zu berichten gibt es von der Partie Christian Bretschneiders. Er spielte eine solide Partie, konnte jedoch mit Weiss nicht mehr als ein Remis erreichen.
Am fünften Brett konnte man eigentlich nicht mehr viel erwarten. Ein schönes Opfer bescherte dem Gast schon früh eine Gewinnstellung. Der Sontheimer hatte die Partie jedoch offenbar schon geistig abgehakt. Klaus Kühnling nützte diese Unaufmerksamkeit um den Kopf aus der Schlinge zu ziehen. Mit einem ganzen Turm mehr liess er sich dann die Butter nicht mehr vom Brot nehmen. – Das ärgert jeden Schachspieler besonders: Der Verlust einer eigentlich gewonnenen Partie.
Ein druckvolles Spiel zog Anton Wilhelm auf. Trotz wenig Raum zum Manövrieren verteidigte sich der Sontheimer jedoch zäh. Die Crailsheimer Uhr tickte erbarmungslos. Wilhelm konnte aber trotzdem seinen Vorteil über die erste Zeitkontrolle retten. Aufgrund des Turnierstandes bot er schliesslich Remis an womit der Crailsheimer Sieg perfekt war.
Damit hat der Schachverein Crailsheim in der Landesliga seine Duftmarke gesetzt. Das nächste Spiel führt den Verein am 3. Oktober nach Heubach. Die Heubacher sind nominell erheblich schwächer als Sontheim und deshalb sollte ein Sieg Pflicht sein. (MH)

 
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