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11. Crailsheimer Open 2005

Ivanov wiederholt Turniersieg

Schachfreunde fanden Weg nach Crailsheim / Dank an Thämlitz und Geldner

Dem russischen Großmeister (GM) Michail Ivanov wird ein Stein vom Herzen gefallen sein, als sein Gegner, der Frankenthaler Peter Braun, ihm nach der letzten Runde die Hand zum Zeichen der Aufgabe gab, bedeutete das doch seinen zweiten Turniersieg in Crailsheim nach 2003.

A-Turnier -113 Teilnehmer

Eigentlich hatte Ivanov nicht unbedingt die Form, um dieses gut besetzte Turnier zu gewinnen, denn in einigen Runden entwischte der für Bad Mergentheim spielende Großmeister seinem jeweiligen Gegner aus verlorener Stellung und gewann die Partie schließlich noch. Unverdient ist sein erneuter Sieg dennoch nicht, denn in diesem starken Teilnehmerfeld sechs Punkte aus sieben Partien zu erzielen, schafft man nicht allein mit Glück.
Der zweit-platzierte Internationale Meister (IM) Zbiginew Ksieski spielte das ganze Turnier über wesentlich sicherer, schaffte es aber nicht, an Ivanov vorbeizuziehen. Eine wahre Meisterleistung gelang dem für die Schachabteilung Öhringen spielenden Ksieski jedoch in der fünften Runde, als er den Turnierfavoriten GM Jens-Uwe Maiwald (SC Kreuzberg) in einer tollen Partie bezwang. Den dritten Platz belegte Vorjahressieger GM Alexandr Karpatchev, der mit vier Siegen und drei Unentschieden ebenso ungeschlagen blieb, wie der Plettenberger IM Meister Thorsten Michael Haub.
Dass der an Eins gesetzte Maiwald lediglich den 13. Platz belegte, zeigt, wie hochklassig das A-Open besetzt war.

B-Turnier - 79 Teilnehmer

Ein überglücklicher und sichtlich bewegter Rudi Zirlik aus Unterkochen konnte nach einer starken Tur-nierleistung unter lautem Applaus die Siegprämie in Empfang nehmen. Seine schonste Partie spielte Zirlik gegen den Löbauer Eduard Dreyer, gegen den er viel riskierte, aber immer die bessere Antwort parat hatte. Leider konnte Vorjahressieger Anton Wilhelm (Crailsheim) diesmal nicht um den Turniersieg mitspielen, da ihm in der vierten Runde ein Lapsus unterlief, als er versehentlich seine Dame einstellte. Dieses Missgeschick warf ihn weit zurück, und so musste er sich letztendlich mit dem 19. Platz bescheiden.
Mit 192 Teilnehmern wurde bei der aktuellen Auflage des Turniers der Rekord aus dem Jahr 1996; als 201 Schachfreunde den Weg nach Hohenlohe gefunden hatten, nur knapp verfehlt: ein großartiges Ergebnis fur den Crailsheimer Schachverein!
Die Veranstalter konnten sich neben dieser positiven Resonanz nicht nur über einen guten Umsatz an Turnierbar und Grillstation freuen, sondern vor allem auch über einen äußerst fairen und sportlich hochwertigen Turnierverlauf. Nach Einschätzung von Schiedsrichter Klaus Schumacher, der bereits zum achten Mal das Turnier leitete, war es das Open mit den wenigsten Streit- und Zwischenfällen.
Ohne Pleiten, Pech und Pannen... lief das Turnier auch deswegen ab, weil der SV Crailsheim im elften Jahr des Schach Open auf ein gut eingespieltes Team an Helfern zurückgreifen kann. Besonders zu erwähnen ist hier das herausragende Engagement der beiden Hauptorganisatoren Rainer Thämlitz und Werner Geldner.

Von Frank Stiefel

 
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